So funktioniert ein Kavernenspeicher

Das Erdgas, das in der Kaverne gespeichert werden soll, wird über das Transportleitungsnetz zur Speicheranlage geleitet. Bei der Einlagerung des Erdgases ist Professionalität gefragt: Mit Verdichtern wird das Gas komprimiert, auf einen Druck von maximal bis zu 220 bar gebracht und in die Kavernen gedrückt. Zum Vergleich: Der Druck in einem Tank eines Erdgasfahrzeuges beträgt rund 200 bar.


Druckvolle Technik
Vom Druck angetrieben passiert das Erdgas den Kavernenkopf, das Herzstück eines jeden Erdgasspeichers. Durch den Kavernenkopf wird das Erdgas in der Kaverne eingespeichert und bei Bedarf auch wieder ausgespeichert.

Alles im Blick
Die Speicher von EWE und astora werden von zentralen Netzleitstellen gesteuert und überwacht. Eine zusätzliche Steuerung kann durch den örtlichen Leitstand gewährleistet werden.

Wärme auf Abruf

Aus einer Kaverne können stündlich bis zu 150.000 m³ Erdgas entnommen werden. Für den Transport wird der Druck des Erdgases in der Kaverne an den Druck in den Leitungen angepasst. Dabei kühlt das Erdgas so stark ab, dass es vorgewärmt werden muss. Denn während der zum Teil monatelangen Lagerung nimmt das Erdgas durch den Kontakt mit der restlichen Sole am Kavernenboden Wasserdampf auf. Und damit sich kein Kondenswasser in den Leitungen bildet, wird das Erdgas zusätzlich getrocknet.

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