17. Juni 2015

Speicher Jemgum: Aktuelle Messergebnisse bestätigen vorangegangene Gutachten

Oldenburg. EWE GASSPEICHER und astora stellen aktuellen Stand und Auswirkungen des Speicherbetriebes in Jemgum auf den Untergrund vor   

Oldenburg, 17. Juni 2015. Der Betrieb der unterirdischen Erdgaskavernen in Jemgum mit den entsprechenden Auswirkungen auf den Untergrund entwickelt sich so wie vorhergesagt. „Die Messergebnisse gerade für die erwarteten Bodensenkungen liegen voll und ganz im angenommenen Rahmen, sie bestätigen die im Vorfeld gemachten Gutachten, denen zufolge der Betrieb der Erdgasspeicher in Jemgum nicht zu Schäden an Gebäuden, Leitungen und Straßen führt und die Kulturlandschaft im Rheiderland erwartungsgemäß unbeeinträchtigt bleibt.“

Dies erklärten Ralf Riekenberg von der EWE GASSPEICHER GmbH und Arkadius Binia von der astora GmbH & Co. KG am Mittwoch in Jemgum vor Vertretern der Gemeinde Jemgum. Die Gemeinde hatte Vertreter beider Unternehmen zu einer öffentlichen Sitzung eingeladen, damit diese über den aktuellen Stand des Speicherbetriebes sowie über die entsprechenden Auswirkungen  im Untergrund auf zu erwartende Bodenbewegungen öffentlich informieren können. Beide Unternehmen wollen insgesamt bis zu 33 Erdgaskavernen im unterirdischen Salzstock Jemgum errichten, wovon erste Kavernen bereits in Betrieb sind.

Die seit dem Jahr 2008 laufenden Messungen – sie basieren auf einem Netz von 178 Höhenfestpunkten – zeigen Riekenberg zufolge, dass sich im Zentrum der Senkung, das sich unterhalb der Gasspeicher befindet, das Gelände um bis zu 1,8 Zentimeter abgesenkt habe. Diese Absenkung werde vom Zentrum bis zum Rand eines angenommenen Auswirkungskreises von rund sechs Kilometern Durchmesser immer kleiner.  

„Der Wert liegt unter den gutachterlichen Werten der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) in Hannover“, sagte astora-Projektleiter Binia.

Auch nach aktuellem Kenntnisstand würden aufgrund der prognostizierten gleichmäßigen Bodensenkung lokale Maßnahmen am Emsdeich und am Entwässerungssystem vorgenommen. Die Unternehmen würden dafür sehr eng mit den zuständigen Verbänden und Fachbehörden zusammenarbeiten und privatrechtliche Verträge abschließen.

„Die angenommenen Senkungen führen aber weder zu Abbruchkanten im Gelände, noch dazu, dass statische Belastungsgrenzen von Gebäuden auch nur annähernd erreicht werden. Dies haben eben nicht nur seinerzeit weitere, auf dem BGR-Ergebnis basierende Gutachten gezeigt, sondern auch die aktuellen Messergebnisse bestätigen dies“, so Ralf Riekenberg. 

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